Südmolensteg

„Über’s Wasser gehen“ - Grömitz eröffnet den neuen 400 m langen Südmolensteg -



Mit dem Bau der neuen Erlebnispromenade entlang des Yachthafens ist es den Grömitzern gelungen, eine wunderbare Brücke zwischen Landurlaubern und Wassersportlern zu schlagen. Da hat sich in den letzten Jahren jede Menge getan in Grömitz. Die Stimmung ist heiter und entspannt, „Sehleute“ sitzen neben Yachties in den einladenden Cafés und Restaurants oder nebeneinander auf den großzügig angelegten, formschönen Promenadenstufen, die zu den Stegen herunterführen. Und sie genießen: das Beobachten der Vorbeiflanierenden, das Gesehenwerden und die Ungezwungenheit, mit der man sich begegnet. Die entspannte maritime Atmosphäre im Grömitzer Yachthafen mutet mediterran an.

Jetzt wird das i-Tüpfelchen auf dem maritimen Herzen des OstseeFerienLandes für die Öffentlichkeit freigegeben. Von März bis Juli 2010 entstand entlang der südlichen Außenmole ein 400 m langer Flanierweg als Verlängerung der Erlebnispromenade. Bis zur Hafeneinfahrt gelangen jetzt die Besucher ganz bequem und können die ein- und auslaufenden Yachten hautnah erleben.

Am Mittwoch, 21. Juli 2010, wurde der „13. Steg" im Yachthafen nun für die Öffentlichkeit zum Flanieren freigegeben. Nachdem der Tourismusausschuss und die Gemeindevertretung im Dezember „grünes Licht“ für den Bau gegeben hatten und der Auftrag erteilt war, konnte aufgrund des viel zu langen und eisreichen Winters erst am 11. März mit dem Bau begonnen werden. Das Planungsbüro Benthien aus Neustadt, der Generalunternehmer für diese Baumaßnahme, Firma Zimmerei Hoffmann, die politischen Vertreter der Gemeinde, Vertreter des Wirtschaftsministeriums und der Verwaltung haben um 14 Uhr, das obligatorische blau-weiß-rote Band durchgeschnitten und die Eröffnung des 950 TEUR teuren Schmuckstückes verkündet. 70% der gesamten Baukosten wurden der Gemeinde Grömitz aus Fördermitteln des Landes, des Bundes bzw. der Europäischen Union hinzu gegeben. „Ohne diese große finanzielle Unterstützung wäre der Bau des Südmolensteges für die Gemeinde keinesfalls möglich gewesen“, berichtet der Betriebsleiter für den Tourismus-Service Grömitz und somit auch für den Yachthafen Olaf Dose-Miekley und spricht besonderen Dank an die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein und das Kieler Wirtschaftsministeriums aus, die neben der finanziellen Hilfestellung, vor allem bei den umfangreichen Genehmigungsverfahren konstruktiv zur Seite standen.