Auf Tuchfühlung, die Tourismusverantwortlichen aus Schleswig-Holstein
und Mecklenburg-Vorpommern wollen zukünftig gemeinsam die Marke „Ostsee“
stärken. (v.l.n.r. Bernd Fischer, Geschäftsführer Tourismusverband
Mecklenburg-Vorpommern, Christian Schmidt, Geschäftsführer
Tourismusagentur Schleswig-Holstein, Olaf Dose-Miekley,
Tourismusdirektor Grömitz und Vorstandsmitglied des
Ostsee-Holstein-Tourismus, Christian Lackner, Tourismusdirektor Neustadt
in Holstein und Marketingbeiratsvorsitzender des
Ostsee-Holstein-Tourismus, Manfred Wohnrade, Geschäftsführer
Tourismus-Service und Heiligenhafener Verkehrsbetriebe sowie
Vorsitzender von BalticSailing)
Die Messe „BOOT“
Düsseldorf 2012 hat die Erwartungen der internationalen Yacht- und
Wassersportwirtschaft voll und ganz erfüllt. 246.700
wassersportbegeisterte Besucher aus über 60 Ländern sorgten bei der
weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse, die am Sonntag, 29. Januar,
endete, nicht nur für Zuversicht, sondern auch für gute Geschäfte in
nahezu allen Teilen der Angebotspalette. Vor einem Jahr kamen 250.500 an
den Rhein. Bei der „BOOT“ stellten 1.656 Aussteller aus 62 Ländern in
17 Düsseldorfer Messehallen neun Tage lang Bootspremieren, neue
Wassersportgeräte, Ausrüstungen und Zubehör sowie das wassertouristische
Angebot vor. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
präsentierten sich gemeinsam auf dem Stand „Wassersportland Deutschland“
sowie auf ihren Einzelständen der Ländervertretungen sowie mit vielen
Ausstellern von Nord- und vorwiegend aus dem Ostseeraum.
Europas
größter Hafenverbund „BalticSailing“ präsentierte sich mit seinen 38
Häfen aus Ostholstein, Lübeck sowie dem dänischen Revier rund um Lolland
und Falster mit seinem ansprechenden Messestand und den neuen Produkten
für die Wassersportsaison 2012. Im Fokus stand dabei der druckfrische
Hafenführer, der auf 80 Seiten alle angeschlossenen Häfen in Dänemark
und Deutschland ausführlich beschreibt und Lust macht einen Törn über
die Landesgrenzen hinaus zu wagen. Gerade die Kombination aus der
Verbindung von Wassertourismus und Landtourismus ist für die jetzige
Saison und die Zukunft ein ganz wichtiger Bestandteil in der
Marketingarbeit der Hafenbetreiber und der angeschlossenen Orte und
Regionen. Die „BalticSailing-Card“, die jedem Liegenplatzinhaber der
angeschlossenen Häfen kostenlos überreicht wird verspricht viele
Vorteile an Land und zu Wasser. Nicht nur die Vergünstigung auf die
Liegeplatzgebühr sondern auch der Anreiz einmal einen Landausflug zu
starten verbirgt sich hinter der Bonuskarte. So gibt es in
Erlebnisbädern, Wellnessbetrieben, auf einigen Golfplätzen der Region
oder auch beim Bootsservice oder Yachtausstatter sowie bei Fahrrad- oder
Autovermietung eine lohnenswerte Vergünstigung für alle
„BalticSailing-Card“-Inhaber. So starten die 38 deutschen und dänischen
Häfen gut gerüstet und mit Rückenwind in acht Wochen in die
Wassersportsaison 2012.
Anknüpfungspunkte an eine solch gut
funktionierende Kooperation wie „BalticSailing“ sehen die
verantwortlichen Touristiker aus Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein in der Vermarktung des Ostseeraumes. Bislang gab und
gibt es kaum nennenswerte Projekte in der Zusammenarbeit der beiden
Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein oder in der
Vermarktung des gesamtdeutschen Ostseeraumes. Kaum ein Urlaubsgast zu
Land oder Törnsegler zu Wasser unterscheidet zwischen den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, vielmehr heißt es „Urlaub
an der Ostseeküste!“. Einen Startschuss für die engere touristische
Zusammenarbeit der beiden Bundesländer gaben die Geschäftsführer des
Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Bernd Fischer und Christian
Schmidt von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein in der Zusammenkunft
mit den Ortsvertretern und den Verantwortlichen des
Ostsee-Holstein-Tourismus Olaf Dose-Miekley aus Grömitz, Christian
Lackner aus Neustadt und Manfred Wohnrade aus Heiligenhafen.
Die
Touristiker beider Bundesländer wollen gemeinsam die Marke „Ostsee“
stärken, hierüber besteht Konsens. Bis zur Internationalen
Tourismusbörse in Berlin sollen nun die Möglichkeiten der engeren
Zusammenarbeit von Orten und der Regional- und Landesverbänden geprüft
und erarbeitet werden, so soll ein nächstes zielführendes Treffen Mitte
März anlässlich der Tourismusmesse in der Hauptstadt stattfinden.
| Vorteile der deutschen BalticSailing-Card | Vorteile der dänischen BalticSailing-Card | |||||
| 10% Rabatt auf die Hafengebühr beim Besuch der deutschen Partnerhäfen (gültig für die erste Übernachtung) |
20% Rabatt auf die Hafengebühr beim Besuch der dänischen Partnerhäfen |
|||||
| 20% Rabatt auf die Hafengebühr beim Besuch der dänischen Partnerhäfen |
20% Rabatt auf die Hafengebühr beim Besuch der deutschen Partnerhäfen (gültig für die erste Übernachtung) |
Liebe Wassersportfreunde, liebe
Liegeplatzinhaber/-innen im Ostseebad Grömitz!
So ganz langsam werden die Tage
schon wieder etwas kürzer, doch die Wassersport- und Liegeplatzzeit in diesem
Jahr ist noch lang nicht vorüber. Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich
bei Ihnen bedanken, dass Sie das Ostseebad bzw. den Yachthafen Grömitz als
Ihren Heimathafen gewählt haben und hoffen, Sie konnten stets angenehme und
erholsame Tage auf Ihrem Boot und im Ostseebad Grömitz in der Saison 2010
genießen.
Nach dem viel zu langen und
eisigen Winter sind in den Frühjahrsmonaten einige bauliche Maßnahmen in
Grömitz und am Yachthafen begonnen und fertig gestellt worden. Der 2.
Bauabschnitt der maritimen Erlebnispromenade im Yachthafen, der Südmolensteg
konnte im Juli seiner Bestimmung übergeben werden und erfreut sich seither sehr
großer Beliebtheit. Diese Steganlage stellt den Abschluss der Baumaßnahmen zur
maritimen Erlebnispromenade dar. Ebenfalls zum Sommer fertig geworden ist die
Neu- und Umgestaltung des Parkplatzes am „Haffkamp“. Bewährt haben sich in
diesem Jahr ebenfalls die neuen Hafenhäuschen vis à vis Steg 9, sowie das neue
Nutzgebäude für die Grömitzer Surfschule nebst neuer öffentlicher
Toilettenanlage für den südlichen Strandbereich von Grömitz.
Auch das kommende Winterhalbjahr
steht im Zeichen einiger neuer baulicher Veränderungen und der Verbesserung der
Qualität im Bereich des Grömitzer Yachthafens. Das Sanitärgebäude zwischen der
Hafenmeisterei und dem Grömitzer Segelclub wird komplett durch einen Neubau
ersetzt, ferner entsteht ein neuer Veranstaltungs- und Versammlungsraum, sowie
die optische und technische Verbesserung der jetzigen Hafenmeisterei. Die
Baumaßnahme bzw. der Abriss ist bereits Mitte Oktober 2010 geplant, damit rechtzeitig
zum Saisonstart 2011 die neuen Gegebenheiten für Sie parat stehen.
Zusätzliche Parkplatzflächen
sollen am Ortseingang direkt gegenüber der Roland-Werft, Königsredder, entstehen.
Die Parkplatzkapazität wird somit verdoppelt und bleibt nach wie vor
gebührenfrei.
Der diesjährige Saisonverlauf
zeigte, dass sich wieder mal einige Liegeplatzinhaber/-innen im Grömitzer
Yachthafen nicht an das An- und Abmelden bei der Hafenmeisterei gehalten haben.
Wir möchten an dieser Stelle Sie noch einmal sehr bitten, Ihre Törnplanung bzw. Ihre
Abwesenheit im Grömitzer Yachthafen der Hafenmeisterei mitzuteilen. Vielen Dank
hierfür!
Wassersport macht Spaß, das
wissen auch schon die kleinsten Hafenbenutzer. Wie auch im letzten Jahr möchten
wir vor allem alle Eltern der „Schlauchbootkinder“ sehr bitten, die
Verhaltensregeln im Hafen ihren Kindern deutlich mitzuteilen: Kein unnötiges
nerviges Herumkurven im Hafenbereich, geringste Fahrstufe wählen – damit kein
Wellengang entsteht – und natürlich sind die Ruhezeiten besonders zu beachten.
Beste Grüße aus dem Bad der Sonnenseite sendet Ihnen
| Olaf Dose-Miekley | Jürgen Colschen | |||||||||
| Betriebsleitung | Hafenmeister |
Ostholsteinische und Lübecker Häfen sind zufrieden mit Saison und
Messegeschäft. Der Vorstand mit (v. l. n. r.) Andrea Böbs aus
Travemünde, dem 1. Vorsitzenden Manfred Wohnrade aus Heiligenhafen, der
Geschäftsstellenleiterin Sandra Belka, Dietrich Uffmann aus Lübeck und
dem Grömitzer Olaf Dose-Miekley freut sich über kräftigen Rückenwind mit
vielen neuen Ideen und Vorhaben für 2011.
Seit 7 Jahren
agiert die Hafenkooperation bestehend aus 39 Häfen mit über 11.000
Liegeplätzen unter dem nunmehr allseits bekannten Namen „BalticSailing“
auf dem Markt des Wassersportes. Anlässlich der kürzlich stattfindenden
Messe „hanseboot“ in Hamburg kamen die Mitglieder zusammen und zogen
Bilanz über die bislang geleistete Arbeit, sprachen über anstehende
Projekte und arbeiteten an der neuen „BalticSailing-Card“, die ab
kommendem Jahr die bisherige Bonuskarte ablösen wird.
Am
vergangenen Sonntag ging sie zu Ende, die 51. Internationale
Bootsausstellung in Hamburg. „Alle Zeichen stehen auf einer deutlichen
Erholung der Wassersportbranche: Mehr Aussteller, ein deutliches Plus
bei der vermieteten Fläche und am Ende auch mehr Besucher“, so der
Vorsitzende der Hamburg Messe Bernd Aufderheide. Auch die deutschen und
dänischen Häfen präsentierten sich unter dem großen Dach von
„BalticSailing“ den rund 100.000 Besuchern auf dem Hamburger
Messegelände. Insbesondere standen die Häfen Ostholsteins und Lübecks im
Fokus. Zu finden war das gesamte Leistungsspektrum der
Liegeplatzanbieter, der Bootswerften, Seglervereinigungen und Clubs der
angeschlossenen Häfen zwischen dem Museumshafen in der Hansestadt Lübeck
ganz im Süden und der Marina in Heiligenhafen ganz im Norden. An den
verschiedenen Thementagen waren die Hafenmeister und Ortsvertreter für
Fragen oder auch den Klönschnack am Rande mit den treuen oder neuen
Liegeplatzinhabern zur Stelle. Über einen positiven Saisonverlauf mit
abermals mehr Gastliegerankünften freuten sich die deutschen Häfen
allesamt. Auf dänischer Seite hingegen sind die Zahlen gerade einmal zu
halten gewesen, nicht zuletzt locken neue Ziele wie beispielsweise Polen
viele deutsche Segler in die östliche Ostsee.
Auf der
Mitgliederversammlung der 19 deutschen Häfen und einiger
Fördermitglieder konnte Manfred Wohnrade als 1. Vorsitzender auf die
erfolgreiche Arbeit der Gemeinschaft „BalticSailing“ und seiner
Geschäftsstelle zurückblicken. Geschäftsstellenleiterin Sandra Belka,
bei der die wassersportlichen und wirtschaftlichen Fäden zusammenlaufen,
berichtete über die Aktivitäten wie die Veranstaltung „FriendShip-Cup“,
die als erste Grenzübergreifende Regatta mit 84 Segelschiffen und 274
aktiven Seglern erfolgreich ausgetragen wurde, genauso wie über die
Anschaffung der neuen Internetterminals, die ab Frühjahr in jedem
deutschen und dänischen Hafen der Hafenkooperation als besonderer
Service für die Segler aufgestellt werden. Besonderes Augenmerk gilt der
Verknüpfung des Wassersportes mit dem Landtourismus. Hieran knüpft auch
im nächsten Jahr die neue „BalticSailing Card“ an, die die bislang
bekannte Bonuskarte ablösen wird. Mit dieser Neuheit wird
„BalticSailing“ die Wassersportsaison im Januar 2011 offiziell auf der
weltgrößten Bootsaustellung in Düsseldorf eröffnen. Einzelheiten zu
dieser Vorteilskarte der „BalticSailing-Häfen“ mochte der 1. Vorsitzende
in seinen Grußworten anlässlich des Messeempfanges nicht verraten.
„Lassen Sie sich überraschen – ein Vorteil für Liegeplatzinhaber,
Hafenbetreiber und touristische Wirtschaft“, so Manfred Wohnrade.
Organisatorisch
wird das Projekt „BalticSailing“ durch je einen Verein auf dänischer
und einen Verein auf deutscher Seite getragen. Bei den Neuwahlen auf
deutscher Seite wurde der langjährige Kassenwart Otto Stöhr aus Neustadt
durch Jens Hermann vom Niendorfer Hafen ersetzt. Aus dem Vorstand
ausgeschieden ist Dr. Klaus-Dieter Stolze vom Lübecker Yachtclub, für
ihn ist nun die Travemünderin Andrea Böbs berufen worden. Manfred
Wohnrade aus Heiligenhafen bleibt weiterhin 1. Vorsitzender, der
Heiligenhafener Urs Weisel, Dietrich Uffmann von der Lübecker
Entwicklungsgesellschaft und der Grömitzer Betriebsleiter Olaf
Dose-Miekley komplettieren die Vorstandsriege. Alle neuen Informationen,
Projekte und Wissenswertes aus den Häfen sind unter
www.balticsailing.de oder www.balticsailing.dk aufbereitet.
Mit dem Bau der neuen Erlebnispromenade entlang des Yachthafens ist
es den Grömitzern gelungen, eine wunderbare Brücke zwischen
Landurlaubern und Wassersportlern zu schlagen. Da hat sich in den
letzten Jahren jede Menge getan in Grömitz. Die Stimmung ist heiter und
entspannt, "Sehleute" sitzen neben Yachties im selben Café oder
nebeneinander auf den großzügig angelegten, formschönen
Promenadenstufen, die zu den Stegen herunter führen. Und sie genießen:
das Beobachten der Vorbeiflanierenden, das Gesehenwerden und die
Ungezwungenheit, mit der man sich begegnet. An warmen Tagen mutet die
Atmosphäre im Grömitzer Yachthafen mediterran an.
Jetzt wird das
i-Tüpfelchen auf das maritime Herz des Ostseebades gesetzt. In diesem
Frühjahr entsteht entlang der südlichen Außenmole ein 800 m langer
Flanierweg als Verlängerung der Erlebnispromenade. Bis zur
Hafeneinfahrt gelangen dann die Besucher ganz bequem und können die
ein- und auslaufenden Yachten hautnah erleben. Regatten, die direkt im
Revier vor dem Hafen ausgetragen werden und davon gibt es im Jahr 2010
so einige, sind zum Greifen nah.
Der neue Spot – Surfer bekommen in Grömitz ein neues Strandhaus
Auf Stelzen stehend entsteht in diesen Wochen bis zum Start der nächsten Saison ein neues stattliches Gebäude, direkt am Strand von Grömitz. Wassersport und Tourismus werden in der Ostseegemeinde ganz groß geschrieben, mit dem neuen 130 m² großen Haus wird dieses unterstrichen. Die Surfschule Grömitz wird ein beeindruckendes, funktionales und serviceorientiertes Gebäude beziehen und Surfer, Katamaran-Segler und alle anderen „Strandstarter“ noch mehr Qualität in Ausbildung, Betreuung und Verleih bieten. Im Gebäude integriert, eine neue Strandtoilette mit allem Drum und Dran bis hin zur Warmwasser-Außendusche.