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Hafenqualität made in Schleswig-Holstein

Hafenqualität made in Schleswig-Holstein
Auch der Yachthafen Grömitz erhält Sterneauszeichnung. Jens Meyer (links) überreicht gemeinsam mit IMCI-Gutachter Jens Thymm  (rechts) Urkunde und Emailleschild an Heinrich Lunau (Mitte) vom Team der Hafenmeisterei im Yachthafen Grömitz.

In Schleswig-Holstein wird seit Jahren an der Qualitätsverbesserung im Wassersport und der Wassersportwirtschaft   gear-beitet. Hier ziehen alle gleichermaßen mit, egal, ob die kommunal- oder privatwirt-schaftlich geführten Häfen, die Vereinigungen und Verbände sowie die Tourismusbetriebe des nördlichsten Bundeslandes. Deutliche Angebotsver-besserungen können sich sehen lassen und so sprechen auch die Hafenbetreiber gemäß des Mottos „Angebot regelt Nachfrage“ von einer lebhaften Nachfrage nach dem qualitativ hochwertigen Angebot.


Der Kreis Ostholstein mit seiner Entwick-lungsgesellschaft ist stetiger Begleiter des Prozesses und der positiven Entwicklung. So zeigt der kürzlich herausgegebene Leitfaden zur Klassifizierung und der Qualitätsverbesserung in Sportboothäfen eindrucksvoll die verschiedenen Hand-lungsfelder und gibt gleichermaßen Einblick in die Bedürfnislage aus Sicht der Nutzer. Informationen sind unter info@egoh.de oder unter Telefon 04521/808804 erhältlich.


Nun wurde der 7. Hafen mit den blauen Sternen ausgezeichnet. 2 Fünf-Sterne und 4 4-Sterne Marinas wurden in den letzten Jahren an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste mit dem begehrten Qualitätssiegel ausgestattet.


Der Yachthafen Grömitz im Herzen der Lübecker Bucht gelegen, hat sich vor Beginn der Wassersportsaison 2012 auf „Herz und Nieren“ prüfen lassen und hat nun aus den Händen des IMCI (International Marina Certification Institute) den umfassenden Prüfbericht, die Urkunde sowie das „Aushängeschild“ überreicht bekommen. Besonderes Augenmerk bei der Begutachtung liegt auf der infrastrukturellen Ausstattung und dem Serviceangebot der Yachthäfen. Die Verbesserung der Qualität von Infra-struktur, Service und der Rettungsmittel sowie die Schulung des Personals, eine optimierte Beschilderung, die umwelt-bewussten Entsorgungsmöglichkeiten, die verbesserte Dokumentation aller Abläufe sowie die Angebotsstruktur aus Gastronomie, technischem Service und sonstiger Freizeitinfrastruktur sind in Grömitz meisterlich bestanden.

Hafenmeister Heiko Klukas freut sich sehr über das Qualitätssiegel mit 4 blauen Sternen und ist sich sicher, dass die Anstrengungen und Investitionen der letzten Jahre der Schlüssel des jetzigen Erfolges sind. In 2012 musste erstmalig wieder eine Warteliste für die Vergabe von Dauerliegeplätzen angelegt werden. Der Yachthafen Grömitz gehört zu den beliebtesten Sportboothäfen der Ostsee und wird jährlich von über 8.000 Gastliegern als Ziel angesteuert. Informationen sind sehr gut unter www.yachthafen-groemitz.de zu finden. Anmeldungen oder Kontakt über yachthafen@groemitz.de.









In einem Boot auf der „BOOT“ - Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein werben gemeinsam

Mit Baltic Sailing auf der Messe BOOT Düsseldorf

Auf Tuchfühlung, die Tourismusverantwortlichen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen zukünftig gemeinsam die Marke „Ostsee“ stärken. (v.l.n.r. Bernd Fischer, Geschäftsführer Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Christian Schmidt, Geschäftsführer Tourismusagentur Schleswig-Holstein, Olaf Dose-Miekley, Tourismusdirektor Grömitz und Vorstandsmitglied des Ostsee-Holstein-Tourismus, Christian Lackner, Tourismusdirektor Neustadt in Holstein und Marketingbeiratsvorsitzender des Ostsee-Holstein-Tourismus, Manfred Wohnrade, Geschäftsführer Tourismus-Service und Heiligenhafener Verkehrsbetriebe sowie Vorsitzender von BalticSailing)

Die Messe „BOOT“ Düsseldorf 2012 hat die Erwartungen der internationalen Yacht- und Wassersportwirtschaft voll und ganz erfüllt. 246.700 wassersportbegeisterte Besucher aus über 60 Ländern sorgten bei der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse, die am Sonntag, 29. Januar, endete, nicht nur für Zuversicht, sondern auch für gute Geschäfte in nahezu allen Teilen der Angebotspalette. Vor einem Jahr kamen 250.500 an den Rhein. Bei der „BOOT“ stellten 1.656 Aussteller aus 62 Ländern in 17 Düsseldorfer Messehallen neun Tage lang Bootspremieren, neue Wassersportgeräte, Ausrüstungen und Zubehör sowie das wassertouristische Angebot vor. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein präsentierten sich gemeinsam auf dem Stand „Wassersportland Deutschland“ sowie auf ihren Einzelständen der Ländervertretungen sowie mit vielen Ausstellern von Nord- und vorwiegend aus dem Ostseeraum.

Europas größter Hafenverbund „BalticSailing“ präsentierte sich mit seinen 38 Häfen aus Ostholstein, Lübeck sowie dem dänischen Revier rund um Lolland und Falster mit seinem ansprechenden Messestand und den neuen Produkten für die Wassersportsaison 2012. Im Fokus stand dabei der druckfrische Hafenführer, der auf 80 Seiten alle angeschlossenen Häfen in Dänemark und Deutschland ausführlich beschreibt und Lust macht einen Törn über die Landesgrenzen hinaus zu wagen. Gerade die Kombination aus der Verbindung von Wassertourismus und Landtourismus ist für die jetzige Saison und die Zukunft ein ganz wichtiger Bestandteil in der Marketingarbeit der Hafenbetreiber und der angeschlossenen Orte und Regionen. Die „BalticSailing-Card“, die jedem Liegenplatzinhaber der angeschlossenen Häfen kostenlos überreicht wird verspricht viele Vorteile an Land und zu Wasser. Nicht nur die Vergünstigung auf die Liegeplatzgebühr sondern auch der Anreiz einmal einen Landausflug zu starten verbirgt sich hinter der Bonuskarte. So gibt es in Erlebnisbädern, Wellnessbetrieben, auf einigen Golfplätzen der Region oder auch beim Bootsservice oder Yachtausstatter sowie bei Fahrrad- oder Autovermietung eine lohnenswerte Vergünstigung für alle „BalticSailing-Card“-Inhaber. So starten die 38 deutschen und dänischen Häfen gut gerüstet und mit Rückenwind in acht Wochen in die Wassersportsaison 2012.

Anknüpfungspunkte an eine solch gut funktionierende Kooperation wie „BalticSailing“ sehen die verantwortlichen Touristiker aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in der Vermarktung des Ostseeraumes. Bislang gab und gibt es kaum nennenswerte Projekte in der Zusammenarbeit der beiden Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein oder in der Vermarktung des gesamtdeutschen Ostseeraumes. Kaum ein Urlaubsgast zu Land oder Törnsegler zu Wasser unterscheidet zwischen den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, vielmehr heißt es „Urlaub an der Ostseeküste!“. Einen Startschuss für die engere touristische Zusammenarbeit der beiden Bundesländer gaben die Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Bernd Fischer und Christian Schmidt von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein in der Zusammenkunft mit den Ortsvertretern und den Verantwortlichen des Ostsee-Holstein-Tourismus Olaf Dose-Miekley aus Grömitz, Christian Lackner aus Neustadt und Manfred Wohnrade aus Heiligenhafen.

Die Touristiker beider Bundesländer wollen gemeinsam die Marke „Ostsee“ stärken, hierüber besteht Konsens. Bis zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin sollen nun die Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit von Orten und der Regional- und Landesverbänden geprüft und erarbeitet werden, so soll ein nächstes zielführendes Treffen Mitte März anlässlich der Tourismusmesse in der Hauptstadt stattfinden.