Der Kreis Ostholstein mit seiner Entwick-lungsgesellschaft
ist stetiger Begleiter des Prozesses und der positiven Entwicklung. So zeigt
der kürzlich herausgegebene Leitfaden zur Klassifizierung und der
Qualitätsverbesserung in Sportboothäfen eindrucksvoll die verschiedenen Hand-lungsfelder
und gibt gleichermaßen Einblick in die Bedürfnislage aus Sicht der Nutzer.
Informationen sind unter info@egoh.de oder unter Telefon
04521/808804 erhältlich.
Nun wurde der 7. Hafen mit den blauen Sternen
ausgezeichnet. 2 Fünf-Sterne und 4 4-Sterne Marinas wurden in den letzten Jahren
an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste mit dem begehrten Qualitätssiegel
ausgestattet.
Der Yachthafen Grömitz im Herzen der Lübecker
Bucht gelegen, hat sich vor Beginn der Wassersportsaison 2012 auf „Herz und
Nieren“ prüfen lassen und hat nun aus den Händen des IMCI (International Marina
Certification Institute) den umfassenden Prüfbericht, die Urkunde sowie das
„Aushängeschild“ überreicht bekommen. Besonderes Augenmerk bei der Begutachtung
liegt auf der infrastrukturellen Ausstattung und dem Serviceangebot der
Yachthäfen. Die Verbesserung der Qualität von Infra-struktur, Service und der
Rettungsmittel sowie die Schulung des Personals, eine optimierte Beschilderung,
die umwelt-bewussten Entsorgungsmöglichkeiten, die verbesserte Dokumentation
aller Abläufe sowie die Angebotsstruktur aus Gastronomie, technischem Service
und sonstiger Freizeitinfrastruktur sind in Grömitz meisterlich bestanden.
Hafenmeister Heiko Klukas freut sich sehr
über das Qualitätssiegel mit 4 blauen Sternen und ist sich sicher, dass die
Anstrengungen und Investitionen der letzten Jahre der Schlüssel des jetzigen
Erfolges sind. In 2012 musste erstmalig wieder eine Warteliste für die Vergabe
von Dauerliegeplätzen angelegt werden. Der Yachthafen Grömitz gehört zu den beliebtesten
Sportboothäfen der Ostsee und wird jährlich von über 8.000 Gastliegern als Ziel
angesteuert. Informationen sind sehr gut unter www.yachthafen-groemitz.de zu finden.
Anmeldungen oder Kontakt über yachthafen@groemitz.de.
Auf Tuchfühlung, die Tourismusverantwortlichen aus Schleswig-Holstein
und Mecklenburg-Vorpommern wollen zukünftig gemeinsam die Marke „Ostsee“
stärken. (v.l.n.r. Bernd Fischer, Geschäftsführer Tourismusverband
Mecklenburg-Vorpommern, Christian Schmidt, Geschäftsführer
Tourismusagentur Schleswig-Holstein, Olaf Dose-Miekley,
Tourismusdirektor Grömitz und Vorstandsmitglied des
Ostsee-Holstein-Tourismus, Christian Lackner, Tourismusdirektor Neustadt
in Holstein und Marketingbeiratsvorsitzender des
Ostsee-Holstein-Tourismus, Manfred Wohnrade, Geschäftsführer
Tourismus-Service und Heiligenhafener Verkehrsbetriebe sowie
Vorsitzender von BalticSailing)
Die Messe „BOOT“
Düsseldorf 2012 hat die Erwartungen der internationalen Yacht- und
Wassersportwirtschaft voll und ganz erfüllt. 246.700
wassersportbegeisterte Besucher aus über 60 Ländern sorgten bei der
weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse, die am Sonntag, 29. Januar,
endete, nicht nur für Zuversicht, sondern auch für gute Geschäfte in
nahezu allen Teilen der Angebotspalette. Vor einem Jahr kamen 250.500 an
den Rhein. Bei der „BOOT“ stellten 1.656 Aussteller aus 62 Ländern in
17 Düsseldorfer Messehallen neun Tage lang Bootspremieren, neue
Wassersportgeräte, Ausrüstungen und Zubehör sowie das wassertouristische
Angebot vor. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
präsentierten sich gemeinsam auf dem Stand „Wassersportland Deutschland“
sowie auf ihren Einzelständen der Ländervertretungen sowie mit vielen
Ausstellern von Nord- und vorwiegend aus dem Ostseeraum.
Europas
größter Hafenverbund „BalticSailing“ präsentierte sich mit seinen 38
Häfen aus Ostholstein, Lübeck sowie dem dänischen Revier rund um Lolland
und Falster mit seinem ansprechenden Messestand und den neuen Produkten
für die Wassersportsaison 2012. Im Fokus stand dabei der druckfrische
Hafenführer, der auf 80 Seiten alle angeschlossenen Häfen in Dänemark
und Deutschland ausführlich beschreibt und Lust macht einen Törn über
die Landesgrenzen hinaus zu wagen. Gerade die Kombination aus der
Verbindung von Wassertourismus und Landtourismus ist für die jetzige
Saison und die Zukunft ein ganz wichtiger Bestandteil in der
Marketingarbeit der Hafenbetreiber und der angeschlossenen Orte und
Regionen. Die „BalticSailing-Card“, die jedem Liegenplatzinhaber der
angeschlossenen Häfen kostenlos überreicht wird verspricht viele
Vorteile an Land und zu Wasser. Nicht nur die Vergünstigung auf die
Liegeplatzgebühr sondern auch der Anreiz einmal einen Landausflug zu
starten verbirgt sich hinter der Bonuskarte. So gibt es in
Erlebnisbädern, Wellnessbetrieben, auf einigen Golfplätzen der Region
oder auch beim Bootsservice oder Yachtausstatter sowie bei Fahrrad- oder
Autovermietung eine lohnenswerte Vergünstigung für alle
„BalticSailing-Card“-Inhaber. So starten die 38 deutschen und dänischen
Häfen gut gerüstet und mit Rückenwind in acht Wochen in die
Wassersportsaison 2012.
Anknüpfungspunkte an eine solch gut
funktionierende Kooperation wie „BalticSailing“ sehen die
verantwortlichen Touristiker aus Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein in der Vermarktung des Ostseeraumes. Bislang gab und
gibt es kaum nennenswerte Projekte in der Zusammenarbeit der beiden
Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein oder in der
Vermarktung des gesamtdeutschen Ostseeraumes. Kaum ein Urlaubsgast zu
Land oder Törnsegler zu Wasser unterscheidet zwischen den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, vielmehr heißt es „Urlaub
an der Ostseeküste!“. Einen Startschuss für die engere touristische
Zusammenarbeit der beiden Bundesländer gaben die Geschäftsführer des
Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Bernd Fischer und Christian
Schmidt von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein in der Zusammenkunft
mit den Ortsvertretern und den Verantwortlichen des
Ostsee-Holstein-Tourismus Olaf Dose-Miekley aus Grömitz, Christian
Lackner aus Neustadt und Manfred Wohnrade aus Heiligenhafen.
Die
Touristiker beider Bundesländer wollen gemeinsam die Marke „Ostsee“
stärken, hierüber besteht Konsens. Bis zur Internationalen
Tourismusbörse in Berlin sollen nun die Möglichkeiten der engeren
Zusammenarbeit von Orten und der Regional- und Landesverbänden geprüft
und erarbeitet werden, so soll ein nächstes zielführendes Treffen Mitte
März anlässlich der Tourismusmesse in der Hauptstadt stattfinden.